Burg der 1000 Spiegel

Dieses spannende Familien- Merk- und Logikspiel von Kosmos ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet und für 2 bis 4 Spieler. Das Spiel besteht aus 1 Spielplan (beidseitig bedruckt, mit und ohne Hilfslinien), 12 Burgkarten (davon 1 Fensterkarte mit Loch), 4 Spiegel, 1 Spielfigur Victor, 1 Würfel, 8 Tipp-Kärtchen, 1 Tür, 30 Vampirdrops aus Glas und 1 Spielanleitung.

Vor dem ersten Spiel

Zuerst werden alle Teile aus dem Rahmen gelöst und die Kreise und Schlitze aus dem Spielplan herausgedrückt. Danach wird die Spielfigur in den Standfuß gesteckt. Ein Erwachsener liest den Text über Spiegelungen am Ende der Spielanleitung vor. Jetzt werden die Spiegel aus diesem Spiel genau angesehen um nachvollziehen zu können, wie die Spiegelung funktioniert.

Vor jedem Spiel

Es ist ratsam das Spiel an einem hellen Ort zu spielen. Es braucht möglichst viel Licht, damit die Spiegelungen in der Burg gut zu erkennen sind. Das gesamte Spielmaterial wird aus der Schachtel genommen. Der Spielplan ist beidseitig bedruckt: Auf der Seite für das einfachere Spiel sind in der Mitte helle Lichtstrahlen als Hilfslinien zu sehen. Diese helfen im Spiel dabei, die Spiegelungen nachzuvollziehen. Auf der Seite für Profivampire fehlen diese Hilfslinien. Der Spielplan ist nun auf den gelben Einsatz im Schachtelunterteil zu legen. Für das erste Spiel sollte die Spielplanseite mit Hilfslinien nach oben zeigen. Dann wird der Spielplan vorsichtig hinunter gedrückt, sodass er an den vier großen und vier kleinen Halterungen einrastet.

An den Rändern des Spielplans befinden sich 12 Burgkarten-Schlitze. Der älteste Spieler steckt die 12 Burgkarten mit den Zinnen nach oben, in beliebiger Reihenfolge in diese Schlitze. Auf den Burgkarten sind auf der Vorderseite unterschiedliche Motive zu sehen (außer bei der Fensterkarte mit Loch), auf der Rückseite ist ein Fenster abgebildet. Die Rückseiten müssen beim Einstecken nach außen zeigen, sodass die Fenster durch die Ausstanzungen im Schachtelunterteil zu sehen sind. Die Spieler müssen versuchen beim Einstecken der Karten sich gut zu merken, wo welches Motiv steckt. In der Mitte des Spielplans sind 18 Spiegel-Schlitze zu sehen, immer zwei dieser Schlitze kreuzen sich. Die vier Spiegel werden in vier beliebige dieser Schlitze gesteckt, sodass nur noch die Fledermäuse zu sehen sind.

Jetzt wird der Schachteldeckel so in die Tischmitte gesteckt, dass die bedruckte Seite nach oben zeigt. Dann wird das Schachtelunterteil darauf gestellt – jetzt ist die „Burg der 1000 Spiegel“ fertig gebaut.

Die Spielfigur Victor kommt in ein beliebiges Loch am Rand des Spielplans, das heißt auf eines der 12 gelben Lauffelder. Die 30 Vampirdrops werden als Vorrat neben der Schachtel parat gelegt. Jeder Spieler bekommt zwei Tipp-Kärtchen (jubelnder Victor und enttäuschter Victor) mit Fledermaus-Rückseiten im gleichen Farbton und legt diese verdeckt nebeneinander vor sich ab. Die Tür wird nur für die kniffligere Spielvariante benötigt und vorerst beiseitegelegt.

Los geht's

Der jüngste Spieler fängt an. Es wird im Uhrzeigersinn gespielt.

Bei jedem Spielzug gilt

  • Fensterkarte umstecken
  • Würfeln und Victor bewegen
  • Bis zu drei Spiegel umstecken
  • Für die Mitspieler: Tipp abgeben (Ausnahme: erste Runde)
  • Motiv gefunden?
  • Richtig getippt?

Fensterkarte umstecken

Der Spieler sucht zuerst die Burgkarte mit dem Loch (Fensterkarte). Dann vertauscht er den Platz der Fensterkarte mit dem einer anderen Burgkarte. Dazu zieht der Spieler beide Karten aus dem Spielplan und steckt sie in den jeweils anderen Burgkarten-Schlitz. Alle Spieler dürfen dabei sehen, welches Motiv auf der Burgkarte abgebildet ist.

Achtung

Die Motive auf den Burgkarten müssen immer nach innen zeigen, die Abbildung der Fenster nach außen. Der Spieler darf um die Schachtel herumgehen, sie aber nicht drehen! Sollte sich beim Herausziehen der Spielplan mit anheben, wird er leicht nach unten gedrückt, bis er wieder fest sitzt.

Würfeln und Victor bewegen

Der Spieler würfelt und zieht die Victor-Figur entsprechend dem Würfelergebnis in Pfeilrichtung auf den gelben Lauffeldern voran. Woran denkt Victor gerade? Welches Motiv ist in der Gedankenblase bei dem Feld zu sehen, auf dem die Spielfigur nach dem Würfeln gelandet ist? Dieses Motiv zeigt an, was Victor gerade sucht.

Bis zu drei Spiegel umstecken

Der Spieler hilft Victor nun, das gesuchte Motiv in der Burg zu finden. Das kann ganz schön kniffelig in so einer riesigen Burg werden. Zum Glück hängen in den Korridoren viele Spiegel, mit denen die Spieler in jede Ecke schauen können.

Achtung

Der Spieler darf noch nicht durch das Loch in der Fensterkarte in die Burg schauen. Er sollte erst überlegen, auf welcher Burgkarte das gesuchte Motiv zu finden sein könnte und dann versuchen die Spiegel so umzustecken, dass er später durch das Loch in der Fensterkarte das gesuchte Motiv sehen kann.

Beim Umstecken gilt

  • Der Spieler darf bis zu drei Mal, also ein, zwei oder (höchstens) drei Spiegel umstecken. Umstecken bedeutet: einen Spiegel aus dem Spielplan ziehen und beliebig in einen anderen freien Spiegel-Schlitz stecken ODER nur die Spiegelfläche drehen und den Spiegel wieder in den gleichen Schlitz zurückstecken.
  • Der Spieler muss mindestens einen Spiegel umstecken.
  • Mindestens ein Spiegel muss in einem der sechs Spiegel-Schlitze stecken, die sich in gerader Linie zur Fensterkarte befinden. Das Motiv muss also mindestens über einen Spiegel gespiegelt werden.

Wenn der Spieler keinen weiteren Spiegel mehr umstecken möchte oder darf, ruft er: „Tippt mal!“

Für die Mitspieler: Tipp abgeben (nicht in der ersten Runde)

Diese Aktion entfällt in der ersten Spielrunde. Erst nachdem jeder Spieler einmal an der Reihe war, kommen die Tipp-Kärtchen zum Einsatz: Nachdem der Spieler „Tippt mal!“ gerufen hat, dürfen seine Mitspieler mit den verdeckt vor ihnen liegenden Tipp-Kärtchen einen Tipp abgeben.

Wer glaubt, dass der Spieler die Spiegel richtig gesteckt hat, also das gesuchte Motiv sehen wird, wenn er gleich durch das Loch in der Fensterkarte in die Burg schaut, legt eine Hand auf sein Tipp-Kärtchen mit dem jubelnden Victor.

Wer glaubt, dass der Spieler die Spiegel falsch gesteckt hat, also NICHT das gesuchte Motiv sehen wird, legt eine Hand auf sein Tipp-Kärtchen mit dem enttäuschten Victor. Die Mitspieler dürfen zwar unter ihre eigenen Tipp-Kärtchen schauen, um auszuwählen, die anderen Mitspieler dürfen aber nicht sehen, welcher Victor sich unter welchem Kärtchen verbirgt. Die Kärtchen bleiben also verdeckt.

Erst wenn alle Mitspieler ihre Hand auf ein Tipp-Kärtchen gelegt haben, fragt der Spieler „Gefunden?“. Daraufhin decken die Mitspieler der Reihe nach das Tipp-Kärtchen unter ihrer Hand auf und lassen es offen liegen. Das zweite, nicht ausgewählte Tipp-Kärtchen bleibt verdeckt liegen.

Motiv gefunden?

Jetzt ist wieder der Spieler an der Reihe: Schaut durch das offene Fenster, also durch das Loch in der Fensterkarte in die Burg hinein.

Achtung, Hinweis zum Hineinschauen in die Burg

Es ist grundsätzlich erlaubt, um die Burg herumzugehen und die Schachtel mit dem Spielplan anzuheben, wenn man in die Burg schauen möchte. Dabei dürfen die Spieler die Schachtel mit dem Spielplan aber nicht drehen. Was sieht der Spieler durch das offene Fenster in der Burg? Sieht er das gesuchte Motiv? Dann sagt der Spieler dies laut. (Die Mitspieler dürfen dies überprüfen, indem sie ebenfalls in die Burg schauen.) Zur Belohnung darf der Spieler einen Vampirdrops aus dem Vorrat nehmen und vor sich ablegen. Anschließend zieht er die Burgkarte aus dem Spielplan heraus, von der er glaubt, dass er sie durch das offene Fenster gesehen hat, also hoffentlich die Karte, die das gesuchte Motiv zeigt.

  • Ist auf dieser Karte tatsächlich das gesuchte Motiv abgebildet, darf er sich noch einen zusätzlichen Vampirdrops aus dem Vorrat nehmen und vor sich ablegen.
  • Ist auf dieser Karte nicht das gesuchte Motiv abgebildet, bekommt der Spieler keinen zusätzlichen Vampirdrops.

NICHT das gesuchte Motiv?

Dann darf der Spieler keine Burgkarte aus dem Spielplan ziehen. Er sagt seinen Mitspielern laut, welches Motiv er durch das offene Fenster in der Burg sieht.

  • Hat er den Knoblauch gesehen? Den mag Victor gar nicht. Der Spieler muss Victor schnell einen seiner Vampirdrops abgeben, damit er wieder fröhlich wird. Der Spieler legt dafür einen seiner Vampirdrops zurück in den Vorrat. Hat er noch keinen Vampirdrops, drückt Victor noch mal ein Auge zu und muss nichts abgeben.
  • Hat der Spieler ein anderes Motiv gesehen? Dann geht er diesmal zwar leer aus und bekommst keine Vampirdrops, muss aber auch keinen seiner Drops an Victor abgeben. Wenn sie möchten, dürfen die Mitspieler nun selbst in die Burg schauen und überprüfen, was der Spieler gesehen hat. Dabei ist zu beachten, das der Spielplan nicht gedreht werden darf.

Richtig getippt?

Nun wird geschaut, wer von den Mitspielern richtig getippt hat. Jeder Mitspieler, der richtig getippt hat, bekommt einen Vampirdrops aus dem Vorrat. Mitspieler, die falsch getippt haben, gehen leer aus. Anschließend legen alle Spieler ihre beiden Tipp-Kärtchen wieder verdeckt nebeneinander vor sich ab und mischen sie kurz durch.

Alle Aktionen ausgeführt?

Dann ist der Spielzug beendet und der nächste Spieler ist an der Reihe. Er vertauscht die Plätze der Fensterkarte und einer beliebigen Burgkarte und setzt seinen Spielzug wie beschrieben fort. Das Spiel endet sofort, wenn ein Spieler eine bestimmte Anzahl an Vampirdrops gesammelt hat.

Je nach Spielerzahl

  • Im Spiel zu viert endet das Spiel, wenn ein Spieler 8 Drops gesammelt hat.
  • Im Spiel zu dritt endet das Spiel, wenn ein Spieler 10 Drops gesammelt hat.
  • Im Spiel zu zweit endet das Spiel, wenn ein Spieler 12 Drops gesammelt hat.

Für ein längeres Spiel können die Spieler vereinbaren, auf bis zu 15 Drops zu spielen.

Wer wird von Victor zum „Meister der 1000 Spiegel“ ernannt und gewinnt? Bei Gleichstand gibt es mehrere Sieger.

Weitere 3 Spielvarianten sind in diesem Spiel möglich. Burg der 1000 Spiegel ist ein lehrreiches Spiel mit Memory Charakter für Mädchen und Jungen, für Groß und Klein welches die Konzentration sowie das logische Denken fördert und viel Spaß macht zu spielen.

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